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Sonntag, 7. Mai 2017

Das erfüllte Du

Wir leiden.

Auch wenn wir uns es nicht eingestehen möchten: Wir spüren, dass wir vom Weg abgekommen sind.
Wir glauben, dass die Stimme in unserem Kopf immer richtig liegt. Wir glauben, dass diese Stimme Wir sind. Doch das stimmt nicht. Diese Stimme, der ewige Kritiker, der Denker und Gedankenkreiser, ist nur ein Ego - eine negative Projektion unserer Selbst, die sich davon ernährt, uns Kritik und Missmut in den Kopf zu pflanzen und von der daraus gewonnen Angst zu leben.

Gibt es einen Weg zu heilen?

Es ist möglich, dass wir aus eigener Kraft als Wir wiederauferstehen, dass Leiden versiegt und wir werden unser wirkliches Selbst sein.

Dafür müssen wir den Kampf niederlegen, uns annehmen wie wir sind, denn das beste Selbst sind wir genau in diesem Moment.

Und hier liegt der Knackpunkt: Wir wissen die Gegenwart kaum noch zu schätzen.

Genau davon handel das Buch ´Leben im Jetzt´ von Eckhart Tolle.


Unzählige Denkanstöße, die einige Zeit benötigen, um wirklich in Gedanken verarbeitet zu sein, bringen uns einen Schritt näher zu uns.

Ich empfehle dieses Buch jedem, denn dadurch besteht eine große Wahrscheinlichkeit, ein besserer Mensch, ein besseres Selbst, zu werden.

Montag, 9. Januar 2017

2017 - Das Jahr der Achtsamkeit

Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht.

Habt ihr euch Vorsätze gemacht?
Habt ihr große Pläne und noch größere Wüsche fürdieses Jahr?
Wollt ihr auf Weltreise gehen? Euch einen Garten anlegen? Oder euch endlich dieses eine Auto leisten können?

Müsst ihr arbeiten, arbeiten udn arbeiten,um euch eure Träume zu erfüllen und in naher Zukunft 
zu bekommen, was ihr schon immer wolltet?
Habt ihr bald Ruhe? Bald Entspannung? Bald mehr Selbstbestimmung?

Unsere Zeit hastet dahin, rennt uns voraus und manchmal sind wir so erschöpft, dass wir es kaum noch schaffen, Luft zu holen. 

Gerade in unserer Zeit wäre ein Atemzug lang voll von Achtsamkeit von Nöen, um zu sich zurück zu finden.

Achtsamkeit?

Ja, Achtsamkeit.
Es geht hierbei nicht nur darum, achtsam mit anderen umzugehen. Sondern vorallem (und vielleicht zum aller ersten Mal) auch mit sich selbst. 
Wir kümmern uns mehr darum, was andere denken, was andere machen, ob es anderen gut geht. Aber wir denken selten an uns.

Und wie kann man garantieren, dass es den anderen gut geht, während sie zusehen, wie wir uns kaputtmachen?

Wie sieht es für den Partner aus, wenn man abgeschlafft nach dem wiederholten Zwiegespräch mit dem Chef, nach Hause kommt und ohne jegliche Energie auf das Sofa fällt und einschläft?

Was denken unsere Eltern, die in unsere bleichen, überarbeiteten Augen mit dunklen Augenrändern sehen - ein Leben lang haben sie selbst gearbeitet und gearbeitet, in der Hoffnung, dass wir es mal besser haben?

Wie bringt man seinem eigenen Kind bei, für sich selbst einzustehen, wenn man selbst immer zurücksteckt?

Achtsamkeit bedeutet Liebe. Keine egoistische, eigennützige Liebe. Es ist das Akzeptieren von eigenen Fehlern, Macken und Kanten, denn Perfektion ist unwichtig. 

Wer sich nicht liebt, auf dem falschen Weg wandelt, vielleicht zu weit vom Weg abkommt und nahe am Rande eines Abgrundes balanciert, wird irgendwann müde.
Diese Müdigkeit kann zu einer inneren Taubheit führen. Oder einer ständigen Nervosität und unerklärlichen Angst - bis man sich kurzlebig wie ein angezündetes Streichholz fühlt, das in Sekunden runterbrennt.
Dann ist man selbst ausgebrannt und steht vor Trümmern, die einem  vorher niemals aufgefallen wären.

All das wird in dem Übungsbuch für Aufmerksamkeit , eine Sonderausgabe des FLOW Magazins, angeschnitten und mit einigen aufmunternden Sprüchen, Faulenzer-Aufklebern, Stimmungskärtchen und vielen Fragen und Übungen, um sich seiner Selbst etwas besser bewusst zu werden.


Freitag, 23. September 2016

HARD Pressed - Auf und ab wie ein Bungee Seil

Nachdem Erica sich am Ende von Hard Wired mit einer Gruppe Hacker konfrontiert sieht, die versuchen, ihre Seite zu sabotieren und Blake scheinbar der Grund dafür zu sein scheint, versucht sie seiner Vergangenheit bei der Aktivistengruppe M89 auf den Grund zu gehen.
Das erweist sich aber als nicht so einfach, da Blake, wie üblich dicht macht und versucht alles allein zu klären. Nebenbei investiert Erica viel Zeit in den Wachstum ihrer Firma und einer engeren Beziehung zu ihrem Vater Daniel.
Leider kommt sie hierbei auch Mark, ihrem Peiniger, näher als ihr lieb ist. In Ericas Kopf dreht es sich und durch einen Selbstmord ist endgültig jegliche Kontrolle verloren. Sie weiß sich nicht mehr weiter zu helfen, außer sich von allem zu entfernen, was ihr wichtig ist.
Doch wie lange hält Erica das durch?

Zu Beginn des Buches war ich etwas verwirrt, da es nicht da weiterging, wo der 1. Teil aufhörte. Und als ich schon die Panik bekam, dass dies Shades of Grey zu ehr ähneln würde. Aber der große und wertvollste Unterschied zwischen diesen beiden Geschichten ist die weibliche Hauptfigur:
Erica ist von vornherein eigenständiger und sturer als Anastasia.
Mit ihrem Ehrgeiz verfolgt sie ihre Ziele und verarbeitet eine dunkle Vergangenheit. Sie machte es Blake nicht leicht und gerade im 2. Teil hat man einfach Mitleid mit diesem herrschsüchtigen, angespannten Millionär, dem sich sonst nichts und niemand quer stellt.

Ich bin vom 2 Teil ganz überrascht und kann mit diesem Cliffhanger kaum auf den 3. Teil, der in Deutschland im November erscheinen soll, warten.

Seid gespannt!




Donnerstag, 8. September 2016

Bedingunslos. Willenlos. Hemmungslos.


"Wenn du mit dem richtigen Menschen zusammen bist, ist das, wozu ihr euch gemeinsam entwickelt, um ein Vielfaches besser."

Erica hatte es nicht leicht im Leben, doch sie besteht nicht auf eine Sonderbehandlung.
Sie ist ehrgeizig, will sich ihre Unabhängigkeit beweisen und versucht sich in einer Männer dominierten Branche zu beweisen.
All die Anzugträger und Hochnäsigen um sie herum, die ihr gerne Honig ums Maul schmieren oder zweideutige Kommentare in geschäftliche Konversationen einwerfen, überschatten jedoch nicht sein Auftreten:

Blake Landon. Sehr sehr sehr sehr sehr reicher junger, gut aussehender Mann, der es eher mit lässigen Auftreten als stupiden Klischees in die Köpfe der jungen Frauen schafft. Vor allem in Ericas Kopf, obwohl ihr danach in ihrer Situation gar nicht der Sinn steht.
Ihre beste Freundin, Alli, mit der sie eine soziales Netzwerk für Modebewusste aufgebaut hat, entscheidet sich lieber für den sicheren Weg und sieht sich nach anderen Alternativen um. Zwar bleibt Erica noch der Programmierer Sid, jedoch gehört er nicht zu den extrovertiertesten Persönlichkeiten.
Somit muss sie sich Blake und Max, möglichen Investoren für ihre Seite, alleine gegenüberstellen und vor allem Blakes starken Armen kann sie kaum entkommen.

Oder will Erica das am Ende gar nicht?