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Sonntag, 5. November 2017

2 Minuten Atmen

Je älter man wird, desto mehr glaubt man, dass die Uhren sich schneller drehen.
Nach all den Mutproben, die wir als Kinder bestanden haben, Stolz auf die wachsende Verantwortung waren, ersticken wir nun mehr und mehr in den Aufgaben des Alltages.

Es ist der Haushalt, die Arbeit, die Familie, die Kinder, die Finanzen, die Freunde, die Hobbies, die Gesundheit, die untergrabenen Träume

Alles dreht sich schneller und schneller um uns, bis uns auf unerklärliche Weise nur noch die Übelkeit in der Kehle steckt, mit der wir uns durch den Alltag schleifen.

Wie oft wünschen wir uns weg, an einen erholsamen Ort?
Wie süß klingt die Verlockung der Entschleunigung?
Wie tief frisst sich die Sehnsucht nach Ruhe in uns hinein?

Die westliche Welt hat sich mit Freuden in die Schnelllebigkeit befördert und nun schreit sie nach einer Lösung.
Wir haben Schlafstörungen. Wir haben Magenprobleme. Wir sind verbittert.

Alles, was es braucht, ist ein kleiner Schritt der Veränderung.

Da helfen bereits wenige Minuten auf dem Weg zur Arbeit. In dem kleinen Büchlein ´Yoga für Unterwegs´ gibt es einfache Ansätze und eine verständliche Anleitung für Yoga-Einsteiger und alle, die mehr über die Achtsamkeit mit sich selbst lernen wollen.

Leicht zu lesen, etwas Kurzes für zwischendurch und mit einem Fünkchen Hoffnung bespickt.





Montag, 9. Januar 2017

2017 - Das Jahr der Achtsamkeit

Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht.

Habt ihr euch Vorsätze gemacht?
Habt ihr große Pläne und noch größere Wüsche fürdieses Jahr?
Wollt ihr auf Weltreise gehen? Euch einen Garten anlegen? Oder euch endlich dieses eine Auto leisten können?

Müsst ihr arbeiten, arbeiten udn arbeiten,um euch eure Träume zu erfüllen und in naher Zukunft 
zu bekommen, was ihr schon immer wolltet?
Habt ihr bald Ruhe? Bald Entspannung? Bald mehr Selbstbestimmung?

Unsere Zeit hastet dahin, rennt uns voraus und manchmal sind wir so erschöpft, dass wir es kaum noch schaffen, Luft zu holen. 

Gerade in unserer Zeit wäre ein Atemzug lang voll von Achtsamkeit von Nöen, um zu sich zurück zu finden.

Achtsamkeit?

Ja, Achtsamkeit.
Es geht hierbei nicht nur darum, achtsam mit anderen umzugehen. Sondern vorallem (und vielleicht zum aller ersten Mal) auch mit sich selbst. 
Wir kümmern uns mehr darum, was andere denken, was andere machen, ob es anderen gut geht. Aber wir denken selten an uns.

Und wie kann man garantieren, dass es den anderen gut geht, während sie zusehen, wie wir uns kaputtmachen?

Wie sieht es für den Partner aus, wenn man abgeschlafft nach dem wiederholten Zwiegespräch mit dem Chef, nach Hause kommt und ohne jegliche Energie auf das Sofa fällt und einschläft?

Was denken unsere Eltern, die in unsere bleichen, überarbeiteten Augen mit dunklen Augenrändern sehen - ein Leben lang haben sie selbst gearbeitet und gearbeitet, in der Hoffnung, dass wir es mal besser haben?

Wie bringt man seinem eigenen Kind bei, für sich selbst einzustehen, wenn man selbst immer zurücksteckt?

Achtsamkeit bedeutet Liebe. Keine egoistische, eigennützige Liebe. Es ist das Akzeptieren von eigenen Fehlern, Macken und Kanten, denn Perfektion ist unwichtig. 

Wer sich nicht liebt, auf dem falschen Weg wandelt, vielleicht zu weit vom Weg abkommt und nahe am Rande eines Abgrundes balanciert, wird irgendwann müde.
Diese Müdigkeit kann zu einer inneren Taubheit führen. Oder einer ständigen Nervosität und unerklärlichen Angst - bis man sich kurzlebig wie ein angezündetes Streichholz fühlt, das in Sekunden runterbrennt.
Dann ist man selbst ausgebrannt und steht vor Trümmern, die einem  vorher niemals aufgefallen wären.

All das wird in dem Übungsbuch für Aufmerksamkeit , eine Sonderausgabe des FLOW Magazins, angeschnitten und mit einigen aufmunternden Sprüchen, Faulenzer-Aufklebern, Stimmungskärtchen und vielen Fragen und Übungen, um sich seiner Selbst etwas besser bewusst zu werden.


Freitag, 30. Dezember 2016

Ein Quäntchen Hoffnung nur für Dich

Ich habe mich für zwischendurch dem Buch von

Barbara Sher ´Wie ich herausfinde, was ich wirklich will´




gewidmet, dachte ich zumindest.
Trotz der 96 kleinen Seiten des Taschenbüchleins, einem Ausschnitt für

Wishcraft. Lebensträume und Berufsziele entdecken und verwirklichen

In Wirklichkeit ist es kein Buch, um sich gemütlich an den Kamin zu setzen und sich berieseln zu lassen.
Nein.
Wer etwas erreichen möchte. Wer sich ändern und endlich der inneren Stimme folgen möchte, bzw wer einen Wegweiser sucht, muss auch an sich arbeiten. Und mi vielen praktischen Übungen und Methoden kann man in diesem Buch viel über sich selbst lernen, was eventuell schon seit Jahren im Verborgenen lag.
Anhand von Beispielen fühlt man sich mit seinen waghalsigen Träumen nicht ganz so irrsinnig, als wenn man plötzlich in großer Runde eines Restaurants heraus platzen würde, dass man sich ab sofort am liebsten ein Hausboot kaufen oder mit einer Jazz-Band durch Europa touren würde.

Auch hier lautet die Devise:

Manchmal suchst du dir das Buch nicht selbst aus, sondern das Buch findet dich.