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Sonntag, 10. September 2017

Was ist nur passiert?

Die Welt ist zu Grunde gegangen und niemand weiß, aus welchen Gründen.

Das Wetter spielt verrückt, die Elektronik hat versagt, es scheint keine Regierung mehr zu existieren und niemand kommt zu Hilfe.

Sammy und ihre kleine Schwester Lia sind in der Waldhütte ihrer Eltern auf sich selbst gestellt, seitdem vor 6 Monaten die Welt zusammen gebrochen und ihre Eltern verschwunden waren.
Die beiden jungen Mädchen haben nur sich selbst und müssen mit ansehen, wie die Menschen um sie herum sich verändern.
Niemand ist hilfsbereit, jeder sorgt nur für sich selbst und es ist ein Kampf jeder gegen jeden.

Die Menschen rotten sich zu Plünderergruppen zusammen, um sich gegenseitig auszurotten.

Das erfährt Sammy, die ihre autistische Schwester Lia so gut es geht behüten will, aus nächster Nähe, als sie und ihr ehemaliger Schulkamerad Mark mit ansehen müssen, wie die Älteren aus ihrer Stadt ermordet werden.

Zu dritt fliehen sie und hoffen auf Hilfe oder Erklärungen. Aber auf ihrer Reise treffen sie nicht nur Menschen in Not, sie müssen der Ursache des Desasters auf den Grund gehen.

Sie finden heraus, dass es noch immer Militär gibt. Dass Wissenschaftler der Ursache auf den Grund gehen.

Aber gibt es noch Hoffnung am Ende der Zeit?



´Tote Erden´ von André Appel erzählt in einer rasanten Geschichte mit authentischen Charakteren von dem verzweifelten Versuch die Menschheit zu retten.

Montag, 24. April 2017

Wer die Sterne zählt, kann die Welt hier unten vergessen

,,Manchmal muss man sich zwischen mehreren falschen Möglichkeiten entscheiden. Wahrscheinlich musst du die Entscheidung treffen, die sich für dich am wenigsten falsch anfühlt."



Sky ist wohlbehütet und abgeschirmt von der modernen Welt aufgewachsen: Ihre Mutter, Karen, verkauft auf Flohmärkten Tinkturen und Cremes, erlaubt in ihrem Haus kein Fernsehen, Smartphones oder Internet. So wird Sky zuhause unterrichtet und ihr einziger Kontakt zur Außenwelt kommt nachts durch ihr Fenster geschlichen, die Jungs, die sie durch ihre beste Freundin Six, die gegenüber wohnt, kennen lernt.
Als Sky ihre Mutter endlich dazu bewegen kann, sie in der Highschool anzumelden, geht ihre beste Freundin nach Italien und Sky muss sich zwischen Highschool Diven und fiesen Mobbingattacken allein herum schlagen.
Doch davon lässt sie sich nicht unterkriegen, was mitunter auch an ihrem Mitschüler Dean Holder liegt, der ihr schnell den Kopf verdreht. Er sieht sie mit einem Blick an, der Sky völlig den Kopf verdreht und gleichzeitig hat sie das Gefühl, dass er Geheimnisse hat, denen sie nur zu gern auf den Grund gehen würde....

Eine leichte und witzige Liebesgeschichte mit einem tiefgründigen, herzzereißenden Hintergrund ohne Beschönigungen oder Blümchenideen.

Sehr empfehlenswert für Leser/innen, die auf tiefe Gefühle und geladene Konflikte stehen


Montag, 6. Februar 2017

Der nette Junge von nebenan wird erwachsen

..Und muss sich dementsprechend auch mit tiefgreifenden Problemen herumschlagen.

Dakota ist abgehauen und Nora steht vor ihm.
Die Rede ist von Landon aus Nothing Less.



Während er am Rande des riesigen Abgrundes zwischen Tessa und Hardin steht, tanzen in seinem Kopf Noras Lächeln und all die Erinnerungen mit Dakota herum.

Weiterhin geplagt von Selbstzweifeln und einer charmanten Naivität, scheint er sehr überfordert, je mehr er Nora näherkommt.

Mir kommt es immer wieder so vor, als steckt gerade in diesem Charakter sehr viel Herzblut und vielleicht auch Ähnlichkeit zu der Autorin. Nebenher erwähnt sie immer wieder Themen, die ihr wichtig sind: eine Erklärung zum New-Adult- Genre, Feminismus und Unsicherheiten, die jeder durchläuft.
Die Erkenntnisse, die Landon in seinem Erwachsenwerden durchläuft, die Streitigkeiten udn Zurückweisung lassen ihn erkennen, dass es nichts damit zutun hat,ein guter Kerl zu sein, wenn man einfach zu allem und jedem ´Ja´ und ´Amen´ sagt, nur um sich selbst dabei zurückzustellen und niemanden verletzen zu wollen.

Der 7. und letzte Teil der kompletten After-Reihe mildert das Schwächeln des 6. Buches, wobei mich das dazu verleitet hat, das Finale noch weiter vor mir her zu schieben.
Letztendlich bin ich sehr traurig, dass Anna Todds Geschichte um Hessa und auch Landon endgültig vorbei ist. Ich war schon bei After Forever und Before Us sehr traurig und nun hat mich auch Nothing Less in den Bann gezogen und ein wenig melancholisch gemacht.

Anna Todds gefühlvoller Schreibstil, das Gespür für Details und die Fähigkeit ihre Charaktere authentisch und dreidimensional zu gestalten, zeigen ihr außergewöhnliches Schreibtalent und das war es auch, was mich von Anfang an süchtig nach dieser Buchreihe gemacht hat.

Freitag, 16. Dezember 2016

Die Spannung in den Edelsteinen baut sich weiter auf!

Ich bin vollkommen überrascht. 
Und außer Atem, denn nicht oft gelingt es dem 2. Teil einer Trilogie den Leser noch mehr in Atem zu halten, wie es Kerstin Gier mit Saphirblau, dem 2. Teil der Edelstein-Trilogie, gelungen ist.

Die Autorin schreibt mit einer Leichtigkeit, als hätte sie während der gesamten Handlung neben Gwen gestanden.
Die Ärmste versteht wiederum weiterhin gar nichts.
Sie muss in Windeseile und innerhalb von wenigen Tagen die Manieren und Tänze eines ganzen Jahrhunderts lernen. Noch immer feixen ihre Cousine Charlotte und deren Mutter über ihre plumpe und einfältige Art und weder ihre Mutter, noch jemand aus dem geheimen Kreis möchte ihre Fragen beantworten.

Doch zum Glück hat sie noch ihre beste Freundin Leslie, die unabdingbar ihre eigenen Recherchen zu der chaotischen Situation anstellt und sie lernt den Wasserspeier-Dämon Xemerius kennen, der sie recht nervig auf Schritt und Tritt verfolgt, jedoch zu den passendsten Momenten seinen Senf dazu gibt – was glücklicherweise nur Gwen hören kann.
Neben all ihrem Unterricht, der Allgemeinschule und augenrollenden Verwandten, schiebt ihre Großtante Maddy immer mal wieder erschütternde Visionen dazwischen und Gideon gibt sich zunächst unnahbar wie eh und je.
Doch plötzlich wirkt er so vertraut mit Charlotte. 
Oder sendet er nur zweideutige Signale und das wirklich unbeabsichtigt?

Wer auf fantastische Spannung, eine zeitlose Romanze und undurchsichtige Charaktere steht, wie den Grafen von Saint Germain, der bedrohlicher ist, als er den Anschein machen, will; der sollte schnell zur nächsten Buchhandlung rennen und noch heute die Edelstein-Trilogie beginnen!

Denn wie der liebe Dämon Xemerius sagen würde:
Was redest du denn noch um den heißen Brei herum?!


Samstag, 3. Dezember 2016

Happy 30!

Heute feiert ihr mit mir mein 30. Buch für das Jahr 2016!!!

Ich weiß, hier geraten gleich einige von euch ins Schmunzeln, da ja unter euch nicht nur Viel-Buchleser, sonder regelrechte Buchsauger sind. Man könnte euch auch einfach Buchubus nennen (ja, zu diesem Wort wurde ich von meiner aktuellen Lektüre geleitet und dazu stehe ich ;-) )
Aber für mich war es bis Mitte des Jahres ein richtiger Kampf, meine Lese-Leidenschaft so bewusst in den Alltag zu planen (neben sehr viel Arbeit, einer kleinen Familie und dem Schreiben selbst).
Aber HALT! Bitte kein falsches Mitleid erwecken, denn seitdem ich am 12.8. diesen Jahres meinen Blog gestartet habe, bin ich mit dem Bücherlesen unglaublich vorangeprescht und fühle mich pudelwohl mit meinem neuen, intensiven Zeitvertreib (der meinen Mann manchmal zur Verzweiflung treibt, da ich in Gesprächen oft nicht ansprechbar bin).

Für das nächste Jahr, wage ich mich mal mit einem Plan voran (ich sage nicht Vorsatz, ich glaube, das Wort bringt Unglück) und lege mich darauf fest 45 (und wieder das spöttische Lachen eines Buchubus im Hintergrund) Bücher zu lesen! Und ich weiß wieder andere sagen: Was hat sie denn für ein Problem? Hauptsache man liest überhaupt mal ein Buch, egal wie viele. Jaja, aber das ist eben die Buch-Nerd-Stufe. Indem ich mir die Anzahl der Bücher zu lesen vornehme, wirke ich schon mal ein wenig meiner Trägheit und dem inneren Schweinehund vor. Das bedeutet also für mich etwas mehr als 8 Tage pro Buch.Was mir ziemlich kurz vorkommt, das ich für das aktuelle Buch wieder länger gebraucht habe.

Und da kommen wir auch schon zum eigentlichen Thema:

Succubus On Top von Richelle Mead



Nachdem ich den 1. Teil, Succubus Blues, verschlungen hatte, wollte ich mich vorerst einem anderen Genre zuwenden, aber da ich nun mal die ersten 4 Teile /die deutschen Cover gefallen mir übrigens viiiel besser, als die Originale) bereits da habe, packte mich die Neugier zu sehr.
Nur leider war dar die erste Hälfte des Buches eher unübersichtlich:

mehrere Handlungsstränge, die  irgendwie ohne roten faden vor sich hin dümpeln und eine zunehmend verunsicherte Georgina, die bei der Arbeit mehrere Vorgesetzte ersetzen und irgendwie eine Beziehung zu Seth, ohne körperliche Note, bewältigen muss. Und das, obwohl sie einen Deal mit Jerome hat und aus reinem Überlebenswillen heraus andere Männer verführen muss. Auch der atemberaubende schöne und leidenschaftliche Inkubus Bastien, jahrhundertealter Freund und Kollege von Georgina, bringt das ganze nicht so richtig in Gang. Er ist nur in der Stadt, um die dunkelsten Geheimnisse einer sehr konservativen, homophoben Vorsitzenden einer christlichen Gruppierung herauszuquetschen und sie somit auf die Seite des Bösen zu ziehen, bzw erpressen zu können. Diese Frau erweist sich jedoch als sehr harter Brocken.

Erst ab ca 160 Seiten kommt die Geschichte in Gang und Georgina hat mal wieder das Glück, einfach jegliche Probleme um sich herum für Sterbliche und Unsterbliche lösen zu müssen. Sei es der plötzlich unberechenbare Doug aus der Buchhandlung, ein wenig vertrauenserweckender Punk, der neue Schlagzeuger in Dougs Band oder Bastien dabei zu unterstützen einer verklemmten und rassistischen Frau Honig ums Maul zu schmieren.
 Das Einzige, was mich weiter durch das Buch geführt hat, war der unwiderstehliche Sarkasmus des Succubus und ihrer Freunde. So richtig geknallt hat es dann aber doch noch und in all dem Chaos begeht Georgina einen Fehler, bei dem ich erst den Kopf geschüttelt habe und danach mit ihr Tausend Tode gelitten habe.

Wie sie am ende doch noch etliche Probleme löst bringt einen zum Staunen, Schmunzeln und an einigen Stellen auch zum Lachen, in einer fiesen Art und Weise. Das Buch hat sich am Ende nochmal um 180 Grad gedreht - glücklicherweise!

Schließlich will ich noch die anderen Teile furchtlos verschlingen können!

Dienstag, 15. November 2016

Liebe ist nur etwas für Mutige

Nach wochenlanger Blog-Abstinenz habe ich es nun endlich geschafft, das Buch zu beenden, das mir einige Kopf- und Bauchschmerzen bereitet hat.
Und der Titel des Buches macht der Geschichte all Ehre:

´Thoughtless - Erstmals verführt´von S. C. Stephens

Ich bin bereits seit Monaten um dieses Buch herumgeschlichen, in jeder Buchhandlung und da meine beste Freundin so davon geschwärmt hat, habe ich es mir in einem meiner schwachen Bookaholic-Momente mit ein paar anderen Schätzen in die Arme geschlossen.

Die Geschichte handelt von Kiera, die für ihren Freund Denny nach Seattle zieht, da er dort ein super Praktikumsplatz ergattert und sie einen Stipendium, zum Leid ihrer überfürsorglichen Eltern, erhalten hat. Denny, ein Sunnyboy mit australischem Akzent, denkt gerne praktisch, ist dabei jedoch manchmal auch etwas blind für das Offensichtliche, sobald er seine Freundin Kiera überredet bei seinem besten Kumpel, dem unnatürlich schönen Rockstar Kellan Kyle der Band ´D-Bags´, für wenig Miete einzuziehen.

Kiera liebt Denny über alles und das bereits seit Jahren, nur leider wird ihr Freund von seinem neuen Job so sehr beansprucht, dass es Kiera in die Arme des Rockstars treibt. Jede Streitigkeit und Problematik mit Denny scheint Kiera in Kellans Arme zu trieben.

Oder ist da vielleicht dich noch mehr?
Und was ist mit Denny, der ihr Fels in der Brandung ist?

Meine Meinung:



Ich hatte ein paar moralische Defizite, die mich daran gehindert haben, dass Buch an einem Stück zu lesen. Ich empfand die Situation meist als sehr naiv und unfair, konnte mich schwer in den Hauptcharakter hinein versetzen und aus diesem Grund kam es mir an einigen Stellen etwas langatmig vor.
Kiera ist ein sehr naiver und unsicherer Charakter, was in ihrer Situation manchmal nachvollziehbar, aber oft auch meine Nerven auf eine harte Zerreiß-Probe gestellt hat. Die meiste Zeit hatte ich einfach nur Mitleid mit dem nichtsahnenden Denny und dem verwirrten Kellan.

Die letzten 70 Seiten haben es dann wenigstens zu einem aufregenden Showdown und man ist sich bis zu den letzten Seiten nicht sicher, wie das Ende aussehen wird.

Kiera wird in diesem Buch von Anfang bis Ende ein Stück weit erwachsener und lernt, dass es in der Liebe nicht nur um einen selbst geht.
Ich bin froh, dass es am Ende keinen Cliffhangar gibt.
Denn ehrlich gesagt, bin ich mir nicht sicher, ob ich die Reihe fortsetzen werde.