Stell dir vor, du schlenderst gemütlich durch die düsteren Gassen auf dem verregneten Planeten Antimer III, mit 2 Köpfen im Gepäck, die du mit deinem Schwert hast rollen lassen, um das Kopfgeld für diese Schurken einzuheimsen und da rennt auf einmal ein kleines Mädchen in dich hinein und bittet dich per Gedankenübertragung, ihr und dem Professor, den sie im Schlepptau hat, ihr zu helfen. Die beiden werden nämlich verfolgt.
So etwas passiert dir nicht?
Jake Aydo schon. Seit Jahren lebt er im Untergrund, will mit niemandem etwas zutun haben - bis auf seiner besten Freundin Maiki, die zufällig auch seine Pilotin für das Fluchtraumschiff ist, mit dem Jake und das 12-jährige Mädchen Charly den verfolgen entkommen.
Charly besitzt nicht nur die Gabe, ihren Hals schmückt auch noch ein Anhänger mit einem Wolfskopf, der Jake sehr bekannt vorkommt. Er nimmt das Kind unter seine Fittiche und die Ereignisse überschlagen sich.
Die Science Fiction- Geschichte ´Wolfskind´ von André P. Appel entführt die Leser in eine andere Welt voller Intrigen, unsicherer Zeiten und authentischen Figuren, die durch den Perspektivenwechsel transparent werden und manche von ihnen wachsen dem Leser während ihrer aufregenden Reise durch die Galaxie, an vielen Geheimnissen und Intrigen vorbei, ans Herz.
Jedem zu empfehlen, der mal wieder Lust auf ein Abenteuer in einer anderen Welt hat.
Dienstag, 28. März 2017
Montag, 27. März 2017
Mein 1. Mal....
... Auf der Leipziger Buchmesse!
Dem Tag habe ich schon einige Monaten herbei gesehnt! Die Leipziger Buchmesse! Die Königin der Autoren, Buchsüchtigen, Blogger und Verleger! Wenn man dort hingeht, erwartet man den großen Zauber an allen Ecken und einen Windhauch aus neuen Welten hinter jedem Buchrücken.
Der Tag startete entspannt: ich habe mir meine Mädels geschnappt und wir sind los gedüst. Von meinem kleinen Heimatdorf ging es 1 1/2 Stunden über sonnige Landschaften in das große Leipzig. Das Messegelände ist unglaublich leicht zu finden und von Weitem waren die Menschenmassen in bunten Kleidern auszumachen.
Ja, das war etwas, das mich sehr überrascht hat: Die Hälfte der Menschenmasse hatte sich die Mühe gemacht und ihre buntesten Kriegeroutfits und voluminösesten Prinzessinenkleider ausgewählt - von den unzähligen japanischen Schulmädchenuniformen, Pokemon und Fantasyanhängern ist hier noch ganz zu schweigen.
Die Halle Nummer 1 war auch das Zuhause der Verkleidungskünstler: Mangas, Merchandise, ein Gewusel an Farben und Perücken. Da mir daran eher das Interesse fehlt (und bis dato dachee ich mein Leben lang, ich gehöre zu den Nerds dieser Welt), behalte ich mir einen ausführlichen Bericht vor. Ich war auf jeden Fall wie in einer anderen Welt und ich bin baff, mit welcher Partystimmung die vielen Figuren aus anderen Welten aufeinander zu gingen. Dort war ich wie in eine große, stark miteinander verbundene Familie hinein geworfen.
Im Voraus hatte ich mich ein wenig über Twitter mit den Verlegerpräsenzen auseinander gesetzt, war dann jedoch von der starken Mangavertretung überrascht! Dies sollte keine gestriegelte Vorstellung von Büchern werden, kam es doch mir doch eher wie ein lautes, farbenfrohes Klassentreffen vor.
Während die mir, was ich zu meiner Schande gestehen muss, eher vielen unbekannten Figuren vor dem Messegebäude und im Pausenbereich bei den Futterständen die Hauptattraktionen waren, kam ich in den 4 von 5 großen Hallen dann zu meinem lang ersehnten Buchstabengenuss. Denn dort spielten die sonst leisen Bücher ihre Wörtermelodien: es waren unzählige kleine, wie auch große Verleger vertreten und es gab Bücher über Bücher - ich war an diesem Sonntag dem Paradies sehr nahe.
Leider hatten wir uns nicht gleich zu Beginn eine Orientierungshilfe besorgt, weswegen wir zunächst ziemlich planlos durch die Hallen streiften. Aber hier sage ich gleich, für alle Buchmesse-Nuelinge: der nächsten Zeit: Besorgt euch einen Lageplan!
Sonst seid ihr wirklich heillos aufgeschmissen und überfordert. Und lauft euch einen Wolf - wie wir es getan haben.
War ich noch bis kurz vor Ankommen am Messegelände der Überzeugung gewesen, dass ein Messe-Sonntag ein ruhiger und entspannter Schlendertag werden würde, waren wir 4 Mädels fast schon überrannt worden, sobald wir durch die Tore der Leipziger Buchmesse gingen.
Die Hallen waren nach Oberbegriffen sortiert (wir benötigten jedoch fast den gesamten Tag, um das zu begreifen - bis ich schließlich einen Lageplan ergatterte) und das Angebot ist groß. Leider musste ich feststellen, dass es oftmals hieß: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Gerade ´ältere´ Bücher (z. B. der 1. Teil von Trilogien) waren schnell vergriffen und nirgends mehr aufgetaucht.
Dennoch habe ich die Möglichkeit gehabt, mich für historische Bücher und mehr deutsche Autoren zu öffnen - dies ist durch die Messe mehr in den Vordergrund gerückt: sich für etwas Neues zu zu wenden und erst einmal den Umfang von Verlegern zu erkennen.
Überraschend war für mich der familiäre Auftritt einer so großen Veranstaltung: viele Kinder schon im Säuglingsalter, viele lesende Schulkinder (bei denen mir das Herz aufging - Bücher sind nicht tot!) und sogar eine Art Kindergarten für gelangweilte Kinder zur temporären Betreuung war vorhanden.
Über die Preise für Verpflegung meckere ich hier nicht, aber man sollte eher lieber etwas mehr Geld in der Tasche haben.
Wodurch mein Herz auch höher hüpfte waren die kleinen Cafés in den Hallen, die durch ihren frisch gemahlenen Kaffee und das Kuchenangebot jeden Buchsüchtigen, Autoren und Blogger anlockten - mit Käse fängt man Mäuse, Buchliebhaber mit dem Geruch von frisch gemahlenem Kaffee.
Meine Illusion eines entspannten, leeren Messetages rührte vor allem auch daher, dass ich nicht geglaubt hatte, dass noch so einige Autoren auf der Messe umherschleichen würden.
So stand ich beim LYX-Verlag auf einmal vor der Sitzecke, in der es sich Mona Kasten mit ein paar ihrer schüchternen Fans gemütlich gemacht hatte. Durch den Platzmangel auf der Messe und die berühmte Magie von Sehen und Gesehen werden saß sie fast schon auf dem Präsentierteller und war innerhalb weniger Minuten von ca 5-10 Fans (inklusive meiner Mädels und mir) umgeben.
Von diesem sehr netten Höhenflug gepusht, fiel mir an der Messebuchhandlung ein Plakat auf: Herr Sebastian Fitzek - auf dem neuesten Thriller AchtNacht (liegt noch auf meinem SuB) als Meister des Wahn deklariert, war an diesem Tag ebenfalls wieder anwesend und am Nachmittag gab er beim ARDForum ein Interview zu seinem neuen Buch. Als wir pünktlich um 15.30 am betreffenden Stand ankamen, fragte ich mich bei der einkesselnden Menschenmenge von ca 100-120 Leuten, ob der Mann es an dem Abend noch lebend aus der Halle raus schaffen würde.
Mehr als ein Foto zwischen hohen Köpfen und breiten Schultern aus weiterer Ferne habe ich leider nicht ergattert und als Hardcore-Fan auch keine neuen Informationen über die Storyline von AchtNacht erfahren.
Doch den Schriftsteller über sein Buch und die Recherchen selbst sprechen zu hören, ist aufschlussreicher als ein gefiltertes Interview im Internet zu lesen. Herr Fitzek scheut weder Medien, noch seine ehrliche Meinung kundzutun und bleibt mir damit sympathisch.
Am Ende lautet mein Fazit:
Ich mache das gerne jedes Jahr mit.
Dem Tag habe ich schon einige Monaten herbei gesehnt! Die Leipziger Buchmesse! Die Königin der Autoren, Buchsüchtigen, Blogger und Verleger! Wenn man dort hingeht, erwartet man den großen Zauber an allen Ecken und einen Windhauch aus neuen Welten hinter jedem Buchrücken.
Der Tag startete entspannt: ich habe mir meine Mädels geschnappt und wir sind los gedüst. Von meinem kleinen Heimatdorf ging es 1 1/2 Stunden über sonnige Landschaften in das große Leipzig. Das Messegelände ist unglaublich leicht zu finden und von Weitem waren die Menschenmassen in bunten Kleidern auszumachen.
Ja, das war etwas, das mich sehr überrascht hat: Die Hälfte der Menschenmasse hatte sich die Mühe gemacht und ihre buntesten Kriegeroutfits und voluminösesten Prinzessinenkleider ausgewählt - von den unzähligen japanischen Schulmädchenuniformen, Pokemon und Fantasyanhängern ist hier noch ganz zu schweigen.
Die Halle Nummer 1 war auch das Zuhause der Verkleidungskünstler: Mangas, Merchandise, ein Gewusel an Farben und Perücken. Da mir daran eher das Interesse fehlt (und bis dato dachee ich mein Leben lang, ich gehöre zu den Nerds dieser Welt), behalte ich mir einen ausführlichen Bericht vor. Ich war auf jeden Fall wie in einer anderen Welt und ich bin baff, mit welcher Partystimmung die vielen Figuren aus anderen Welten aufeinander zu gingen. Dort war ich wie in eine große, stark miteinander verbundene Familie hinein geworfen.
Im Voraus hatte ich mich ein wenig über Twitter mit den Verlegerpräsenzen auseinander gesetzt, war dann jedoch von der starken Mangavertretung überrascht! Dies sollte keine gestriegelte Vorstellung von Büchern werden, kam es doch mir doch eher wie ein lautes, farbenfrohes Klassentreffen vor.
Während die mir, was ich zu meiner Schande gestehen muss, eher vielen unbekannten Figuren vor dem Messegebäude und im Pausenbereich bei den Futterständen die Hauptattraktionen waren, kam ich in den 4 von 5 großen Hallen dann zu meinem lang ersehnten Buchstabengenuss. Denn dort spielten die sonst leisen Bücher ihre Wörtermelodien: es waren unzählige kleine, wie auch große Verleger vertreten und es gab Bücher über Bücher - ich war an diesem Sonntag dem Paradies sehr nahe.
Leider hatten wir uns nicht gleich zu Beginn eine Orientierungshilfe besorgt, weswegen wir zunächst ziemlich planlos durch die Hallen streiften. Aber hier sage ich gleich, für alle Buchmesse-Nuelinge: der nächsten Zeit: Besorgt euch einen Lageplan!
Sonst seid ihr wirklich heillos aufgeschmissen und überfordert. Und lauft euch einen Wolf - wie wir es getan haben.
War ich noch bis kurz vor Ankommen am Messegelände der Überzeugung gewesen, dass ein Messe-Sonntag ein ruhiger und entspannter Schlendertag werden würde, waren wir 4 Mädels fast schon überrannt worden, sobald wir durch die Tore der Leipziger Buchmesse gingen.
Die Hallen waren nach Oberbegriffen sortiert (wir benötigten jedoch fast den gesamten Tag, um das zu begreifen - bis ich schließlich einen Lageplan ergatterte) und das Angebot ist groß. Leider musste ich feststellen, dass es oftmals hieß: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Gerade ´ältere´ Bücher (z. B. der 1. Teil von Trilogien) waren schnell vergriffen und nirgends mehr aufgetaucht.
Dennoch habe ich die Möglichkeit gehabt, mich für historische Bücher und mehr deutsche Autoren zu öffnen - dies ist durch die Messe mehr in den Vordergrund gerückt: sich für etwas Neues zu zu wenden und erst einmal den Umfang von Verlegern zu erkennen.
Überraschend war für mich der familiäre Auftritt einer so großen Veranstaltung: viele Kinder schon im Säuglingsalter, viele lesende Schulkinder (bei denen mir das Herz aufging - Bücher sind nicht tot!) und sogar eine Art Kindergarten für gelangweilte Kinder zur temporären Betreuung war vorhanden.
Über die Preise für Verpflegung meckere ich hier nicht, aber man sollte eher lieber etwas mehr Geld in der Tasche haben.
Wodurch mein Herz auch höher hüpfte waren die kleinen Cafés in den Hallen, die durch ihren frisch gemahlenen Kaffee und das Kuchenangebot jeden Buchsüchtigen, Autoren und Blogger anlockten - mit Käse fängt man Mäuse, Buchliebhaber mit dem Geruch von frisch gemahlenem Kaffee.
Meine Illusion eines entspannten, leeren Messetages rührte vor allem auch daher, dass ich nicht geglaubt hatte, dass noch so einige Autoren auf der Messe umherschleichen würden.
So stand ich beim LYX-Verlag auf einmal vor der Sitzecke, in der es sich Mona Kasten mit ein paar ihrer schüchternen Fans gemütlich gemacht hatte. Durch den Platzmangel auf der Messe und die berühmte Magie von Sehen und Gesehen werden saß sie fast schon auf dem Präsentierteller und war innerhalb weniger Minuten von ca 5-10 Fans (inklusive meiner Mädels und mir) umgeben.
Von diesem sehr netten Höhenflug gepusht, fiel mir an der Messebuchhandlung ein Plakat auf: Herr Sebastian Fitzek - auf dem neuesten Thriller AchtNacht (liegt noch auf meinem SuB) als Meister des Wahn deklariert, war an diesem Tag ebenfalls wieder anwesend und am Nachmittag gab er beim ARDForum ein Interview zu seinem neuen Buch. Als wir pünktlich um 15.30 am betreffenden Stand ankamen, fragte ich mich bei der einkesselnden Menschenmenge von ca 100-120 Leuten, ob der Mann es an dem Abend noch lebend aus der Halle raus schaffen würde.
Mehr als ein Foto zwischen hohen Köpfen und breiten Schultern aus weiterer Ferne habe ich leider nicht ergattert und als Hardcore-Fan auch keine neuen Informationen über die Storyline von AchtNacht erfahren.
Doch den Schriftsteller über sein Buch und die Recherchen selbst sprechen zu hören, ist aufschlussreicher als ein gefiltertes Interview im Internet zu lesen. Herr Fitzek scheut weder Medien, noch seine ehrliche Meinung kundzutun und bleibt mir damit sympathisch.
Am Ende lautet mein Fazit:
Ich mache das gerne jedes Jahr mit.
Montag, 20. März 2017
Das letzte Rauschen
Julia und Michael wollen endlich einmal wieder Urlaub machen.
Da bietet sich das Angebot von Michaels Arbeitskollegen Andreas an: Urlaub in dessen Ferienhaus auf der Nordfriesischen Insel Amrum. Der Deal ist jedoch, dass der eher anhängliche Andreas mit seiner stutenbissigen Ehefrau Martina mitkommt.
Nicht nur, dass diese Konstellation den Aufenthalt eher unangenehm und angespannt gestaltet, in der Nhe passiert eines Nachts ein furchtbarer Mord:
Ein Fremder klingelt an die Tür eines Touristenpärchens, betäubt sie und auf einmal finden sie sich am Strand wieder, kurz vor Beginn der Flut. Die Frau ist bis auf den Kopf im Sand eingegraben und ihr Mann ist an einen Pfahl gefesselt. Der Täter lässt ihn beim Ertrinken seiner Frau zuschauen.
Der cholerische Komissar Harmsen hat sich sofort auf Michael als Hauptverdächtigen eingeschossen, was den Urlaub für Julia und ihn zu einem Höllenritt macht.
Wird der Täter gefasst? Und hat Michael wirklich etwas mit der Sache zutun?
Da bietet sich das Angebot von Michaels Arbeitskollegen Andreas an: Urlaub in dessen Ferienhaus auf der Nordfriesischen Insel Amrum. Der Deal ist jedoch, dass der eher anhängliche Andreas mit seiner stutenbissigen Ehefrau Martina mitkommt.
Nicht nur, dass diese Konstellation den Aufenthalt eher unangenehm und angespannt gestaltet, in der Nhe passiert eines Nachts ein furchtbarer Mord:
Ein Fremder klingelt an die Tür eines Touristenpärchens, betäubt sie und auf einmal finden sie sich am Strand wieder, kurz vor Beginn der Flut. Die Frau ist bis auf den Kopf im Sand eingegraben und ihr Mann ist an einen Pfahl gefesselt. Der Täter lässt ihn beim Ertrinken seiner Frau zuschauen.
Der cholerische Komissar Harmsen hat sich sofort auf Michael als Hauptverdächtigen eingeschossen, was den Urlaub für Julia und ihn zu einem Höllenritt macht.
Wird der Täter gefasst? Und hat Michael wirklich etwas mit der Sache zutun?
Labels:
Amrum,
Ärger,
Arno Strobel,
Insel,
Mord,
Pärchen,
Polizei,
Psycho,
serienmörder,
thriller,
Urlaub
Dienstag, 14. März 2017
Ich sehne mich...
Irgendetwas lässt uns unruhig sein.
Irgendetwas lässt uns immer nach schöneren Zeiten aus der Kindheit schmachten.
Irgendetwas treibt uns immer voran, dass morgen etwas besseres auf uns wartet.
Ständig rennen wir durch den Alltag und hoffen auf mehr, sind unzufrieden und glauben an den einen Tag, der unser ganzes eben verändern wird.
Woher kommt diese Sehnsucht?
Ist es Wirklichkeit oder ein Wahn, den wir nicht ablegen können?
Warum sehnen wir uns nach scheinbar unerreichbaren Zielen?
Thomas Hohensee lässt uns in seinem 158-seitigen Buch ´Sehnsucht - Die Suche nach dem vollkommenen Glück´ einen kurzen Einblick in die Physik unserer Sehnsucht erhaschen. Er zeigt den klaffenden Abgrund zwischen der Realität und dem was wir erwarten.
Es werden beispielhaft Bücher genannt, die uns aufzeigen wollen, dass wir nur ganz fest daran glauben müssen und mit einem Quäntchen Glück steht der angestrebte Ruhm, der Lamborghini oder ein riesiger Haufen Geld vor unserer Tür.
Der Autor möchte die rosarote Brille unserer Traumwelt abnehmen und sagt immer wieder:
Ziele erreichen wir nur, wenn wir auch etwas dafür tun. Wir müssen hart arbeiten, Fehler ausbügeln und Niederschläge über uns ergehen lassen.
Erst wenn wir uns dessen bewusst werden, zeigt sich auf, ob wir nur von aufgeblasenen, leeren Hüllen träumen sind oder wirklich wissen, was wir wollen.
Irgendetwas lässt uns immer nach schöneren Zeiten aus der Kindheit schmachten.
Irgendetwas treibt uns immer voran, dass morgen etwas besseres auf uns wartet.
Ständig rennen wir durch den Alltag und hoffen auf mehr, sind unzufrieden und glauben an den einen Tag, der unser ganzes eben verändern wird.
Woher kommt diese Sehnsucht?
Ist es Wirklichkeit oder ein Wahn, den wir nicht ablegen können?
Warum sehnen wir uns nach scheinbar unerreichbaren Zielen?
Thomas Hohensee lässt uns in seinem 158-seitigen Buch ´Sehnsucht - Die Suche nach dem vollkommenen Glück´ einen kurzen Einblick in die Physik unserer Sehnsucht erhaschen. Er zeigt den klaffenden Abgrund zwischen der Realität und dem was wir erwarten.
Es werden beispielhaft Bücher genannt, die uns aufzeigen wollen, dass wir nur ganz fest daran glauben müssen und mit einem Quäntchen Glück steht der angestrebte Ruhm, der Lamborghini oder ein riesiger Haufen Geld vor unserer Tür.
Der Autor möchte die rosarote Brille unserer Traumwelt abnehmen und sagt immer wieder:
Ziele erreichen wir nur, wenn wir auch etwas dafür tun. Wir müssen hart arbeiten, Fehler ausbügeln und Niederschläge über uns ergehen lassen.
Erst wenn wir uns dessen bewusst werden, zeigt sich auf, ob wir nur von aufgeblasenen, leeren Hüllen träumen sind oder wirklich wissen, was wir wollen.
Montag, 20. Februar 2017
Gossip Vegas
Vegas, Baby!
Wer sind sie?
Wie sehen sie aus?
Wo kommen sie plötzlich her?
Woher kommen ihre Klamotten?
Wieso sind sie so schön?
Wie viel Geld hat ihr Vater springen lassen, um sie für die beste Privatschule anzumelden?
Noch bevor Savannah (15), Courtney (16) und Peyton (fast 18) in Las Vegas ankommen, sprengen sie das Forum ihrer neuen Schule. Die drei Schwestern sind DAS Gesprächsthema, schließlich sind sie die unbekannten Töchter des Hotelinhabers Adrian Diamond, der fast den gesamten Vegas Strip mit seinen Hotels vereinnahmt.
Das die 3 bis vor Kurzem nichts von der Existenz ihres Vaters wussten und sich in den ärmlichsten Verhältnissen um ihre alkoholkranke Mutter kümmerten, bis sie einen totalen Zusammenbruch hatte und endgültig in eine Klinik eingeliefert werden musste.
Innerhalb von 24 Stunden werden sie in eine Welt voller Lästereien, Machtspielchen und limitlosen Kreditkarten eingeführt, sodass es in ihren Köpfen nur noch schwirrt.
Wer ist echt? Wer ist fake? Wem kann man trauen? und Wer lässt sie ins offene Messer laufen?
Madison, die die Aufmerksamkeit von ganz Vegas nur ungern mit den drei Schwestern teilt, steht da scheinbar ganz oben auf der Liste. Während sie den ganzen Tag Kalorien zählt und sich im Fitnessstudio abmüht, beäugt sie missbilligend, dass die Jungs aus ihrer Clique nur noch Augen für die neuen Hotelerbinnen haben.
In der Zwischenzeit erlebt man die naive Savannah, aus dem Rampenlicht aller tretend, jedoch nur nach der Aufmerksamkeit hübscher Jungs haschend.
Courtney, die sich dem ganzen auf ihre förmliche Art und Weise entzieht und krampfhaft versucht, kein Interesse an ihrem baldigen Stiefbruder zu haben und die rebellische Peyton, die mit ihrer kühlen Distanz alles und jeden von sich wegstößt.
Doch in diesem Sommer müssen die Diamond Sisters erkennen, dass diese Welt nur auf sie gewartet hat, um sie bei lebendigem Leib zerfleischen zu können. Denn auch alles Geld der Welt kauft dir keine ehrlichen Freunde und Zusammenhalt.
Wer sind sie?
Wie sehen sie aus?
Wo kommen sie plötzlich her?
Woher kommen ihre Klamotten?
Wieso sind sie so schön?
Wie viel Geld hat ihr Vater springen lassen, um sie für die beste Privatschule anzumelden?
Noch bevor Savannah (15), Courtney (16) und Peyton (fast 18) in Las Vegas ankommen, sprengen sie das Forum ihrer neuen Schule. Die drei Schwestern sind DAS Gesprächsthema, schließlich sind sie die unbekannten Töchter des Hotelinhabers Adrian Diamond, der fast den gesamten Vegas Strip mit seinen Hotels vereinnahmt.
Das die 3 bis vor Kurzem nichts von der Existenz ihres Vaters wussten und sich in den ärmlichsten Verhältnissen um ihre alkoholkranke Mutter kümmerten, bis sie einen totalen Zusammenbruch hatte und endgültig in eine Klinik eingeliefert werden musste.
Innerhalb von 24 Stunden werden sie in eine Welt voller Lästereien, Machtspielchen und limitlosen Kreditkarten eingeführt, sodass es in ihren Köpfen nur noch schwirrt.
Wer ist echt? Wer ist fake? Wem kann man trauen? und Wer lässt sie ins offene Messer laufen?
Madison, die die Aufmerksamkeit von ganz Vegas nur ungern mit den drei Schwestern teilt, steht da scheinbar ganz oben auf der Liste. Während sie den ganzen Tag Kalorien zählt und sich im Fitnessstudio abmüht, beäugt sie missbilligend, dass die Jungs aus ihrer Clique nur noch Augen für die neuen Hotelerbinnen haben.
In der Zwischenzeit erlebt man die naive Savannah, aus dem Rampenlicht aller tretend, jedoch nur nach der Aufmerksamkeit hübscher Jungs haschend.
Courtney, die sich dem ganzen auf ihre förmliche Art und Weise entzieht und krampfhaft versucht, kein Interesse an ihrem baldigen Stiefbruder zu haben und die rebellische Peyton, die mit ihrer kühlen Distanz alles und jeden von sich wegstößt.
Doch in diesem Sommer müssen die Diamond Sisters erkennen, dass diese Welt nur auf sie gewartet hat, um sie bei lebendigem Leib zerfleischen zu können. Denn auch alles Geld der Welt kauft dir keine ehrlichen Freunde und Zusammenhalt.
Montag, 13. Februar 2017
Den Film nachlesen
An einem kalten Wochenende bekam ich eine zauberhafte Überraschung:
J K Rowlings Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
Jeder Potterhead hat den Film gesehen und kann mit diesem 290 Seitenlangen Drehbuch sich nochmal zurück in das magische Kinoerlebnis zurück versetzen.
Die Szenen sind sehr liebevoll mit Zeichnungen von MinaLima umrahmt, zeigen auch einige der magischen Geschöpfe, da es ja doch recht schwierig ist, sich diese vorzustellen (sollte man den Film wirklich noch nicht gesehen haben)
Außerdem ist der Stil im 20er Jahre Gold gehalten, wodurch das Herz eines jeden Magie-Nostalgikers höher schlägt.
Diejenigen, die bereits Harry Potter und das verwunschene Kind sollten den schmallippigen Stil eines Drehbuch-Formats gewohnt sein. Für alle anderen könnte es anfangs schwer sein, da jede Szene natürlich beschrieben, jedoch weder ausgeschmückt noch mit klitzekleine Details überkandidelt.
Sobald man nach wenigen Szenen in die Geschichte hinein gelesen hat, erkennt man auf jeden Fall Rowlings Schreibstil wieder, der den Leser recht schnell an die Hand nimmt und mit Leichtigkeit durch eine fantasievolle Welt führt.
Montag, 6. Februar 2017
Der nette Junge von nebenan wird erwachsen
..Und muss sich dementsprechend auch mit tiefgreifenden Problemen herumschlagen.
Dakota ist abgehauen und Nora steht vor ihm.
Die Rede ist von Landon aus Nothing Less.
Während er am Rande des riesigen Abgrundes zwischen Tessa und Hardin steht, tanzen in seinem Kopf Noras Lächeln und all die Erinnerungen mit Dakota herum.
Weiterhin geplagt von Selbstzweifeln und einer charmanten Naivität, scheint er sehr überfordert, je mehr er Nora näherkommt.
Mir kommt es immer wieder so vor, als steckt gerade in diesem Charakter sehr viel Herzblut und vielleicht auch Ähnlichkeit zu der Autorin. Nebenher erwähnt sie immer wieder Themen, die ihr wichtig sind: eine Erklärung zum New-Adult- Genre, Feminismus und Unsicherheiten, die jeder durchläuft.
Die Erkenntnisse, die Landon in seinem Erwachsenwerden durchläuft, die Streitigkeiten udn Zurückweisung lassen ihn erkennen, dass es nichts damit zutun hat,ein guter Kerl zu sein, wenn man einfach zu allem und jedem ´Ja´ und ´Amen´ sagt, nur um sich selbst dabei zurückzustellen und niemanden verletzen zu wollen.
Der 7. und letzte Teil der kompletten After-Reihe mildert das Schwächeln des 6. Buches, wobei mich das dazu verleitet hat, das Finale noch weiter vor mir her zu schieben.
Letztendlich bin ich sehr traurig, dass Anna Todds Geschichte um Hessa und auch Landon endgültig vorbei ist. Ich war schon bei After Forever und Before Us sehr traurig und nun hat mich auch Nothing Less in den Bann gezogen und ein wenig melancholisch gemacht.
Anna Todds gefühlvoller Schreibstil, das Gespür für Details und die Fähigkeit ihre Charaktere authentisch und dreidimensional zu gestalten, zeigen ihr außergewöhnliches Schreibtalent und das war es auch, was mich von Anfang an süchtig nach dieser Buchreihe gemacht hat.
Dakota ist abgehauen und Nora steht vor ihm.
Die Rede ist von Landon aus Nothing Less.
Während er am Rande des riesigen Abgrundes zwischen Tessa und Hardin steht, tanzen in seinem Kopf Noras Lächeln und all die Erinnerungen mit Dakota herum.
Weiterhin geplagt von Selbstzweifeln und einer charmanten Naivität, scheint er sehr überfordert, je mehr er Nora näherkommt.
Mir kommt es immer wieder so vor, als steckt gerade in diesem Charakter sehr viel Herzblut und vielleicht auch Ähnlichkeit zu der Autorin. Nebenher erwähnt sie immer wieder Themen, die ihr wichtig sind: eine Erklärung zum New-Adult- Genre, Feminismus und Unsicherheiten, die jeder durchläuft.
Die Erkenntnisse, die Landon in seinem Erwachsenwerden durchläuft, die Streitigkeiten udn Zurückweisung lassen ihn erkennen, dass es nichts damit zutun hat,ein guter Kerl zu sein, wenn man einfach zu allem und jedem ´Ja´ und ´Amen´ sagt, nur um sich selbst dabei zurückzustellen und niemanden verletzen zu wollen.
Der 7. und letzte Teil der kompletten After-Reihe mildert das Schwächeln des 6. Buches, wobei mich das dazu verleitet hat, das Finale noch weiter vor mir her zu schieben.
Letztendlich bin ich sehr traurig, dass Anna Todds Geschichte um Hessa und auch Landon endgültig vorbei ist. Ich war schon bei After Forever und Before Us sehr traurig und nun hat mich auch Nothing Less in den Bann gezogen und ein wenig melancholisch gemacht.
Anna Todds gefühlvoller Schreibstil, das Gespür für Details und die Fähigkeit ihre Charaktere authentisch und dreidimensional zu gestalten, zeigen ihr außergewöhnliches Schreibtalent und das war es auch, was mich von Anfang an süchtig nach dieser Buchreihe gemacht hat.
Abonnieren
Posts (Atom)








